Die Heizung springt an und kurz darauf sind leise Geräusche zu hören. Es gluckert oder blubbert, während der Heizkörper langsam warm wird. Sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist, wird es wieder ruhiger.
Dieses Muster wiederholt sich vor allem in der Übergangszeit. Besonders beim morgendlichen oder abendlichen Aufheizen fällt es auf.
Problem und Kontext
Beim Aufheizen steigt die Temperatur des Heizungswassers. Es beginnt stärker zu zirkulieren.
Befindet sich Luft im Heizkörper, wird sie durch die Bewegung des Wassers mitgerissen. Dabei entstehen typische Strömungsgeräusche.
Der Heizkörper wird oft nicht gleichmäßig warm. Der obere Bereich bleibt kühler.
Das Problem tritt vor allem dann auf, wenn die Heizung zuvor längere Zeit nicht aktiv war.
Typische Alltagssituationen
Am Morgen wird die Temperatur erhöht. Kurz darauf hört man ein Gluckern im Wohnzimmer.
Am Abend wird die Heizung nach einem kalten Tag stärker eingestellt. Das Geräusch tritt erneut auf.
Ein einzelner Heizkörper im Obergeschoss reagiert empfindlicher als andere.
Oder mehrere Heizkörper machen gleichzeitig Geräusche, wenn die Temperatur stark angehoben wird.
Diese Abläufe sind typisch für Luft im System.
Warum das im Alltag stört
Geräusche beim Aufheizen stören besonders in ruhigen Momenten. Sie wirken unregelmäßig und unerwartet.
Die Wärme verteilt sich langsamer im Raum. Das gewünschte Raumklima wird verzögert erreicht.
Zudem entsteht Unsicherheit, wenn das Geräusch regelmäßig zurückkehrt.
Bleibt Luft im Heizkörper, kann sich das Problem verstärken.
Was im Alltag wirklich hilft
Um Geräusche beim Aufheizen zu reduzieren, sollte der betroffene Heizkörper entlüftet werden. Dadurch wird die eingeschlossene Luft entfernt.
Mit einem Heizkörper-Entlüftungsschlüssel lässt sich das Ventil am oberen Bereich des Heizkörpers kontrolliert öffnen. Der Heizkörper wird zuvor vollständig aufgedreht.
Das Ventil wird langsam gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Zunächst entweicht Luft hörbar.
Sobald ein gleichmäßiger Wasserstrahl austritt, wird das Ventil wieder geschlossen.
Anschließend kann der Heizkörper erneut aufheizen, ohne dass Luftgeräusche entstehen.
Worauf man achten sollte
Vor dem Entlüften sollte ein Tuch oder kleines Gefäß bereitliegen. Es kann etwas Wasser austreten.
Nach dem Entlüften mehrerer Heizkörper ist eine Kontrolle des Heizungsdrucks sinnvoll.
In mehrstöckigen Gebäuden empfiehlt sich ein systematisches Vorgehen von unten nach oben.
Wird regelmäßig zu Beginn der Heizperiode kontrolliert, lassen sich wiederkehrende Geräusche vermeiden.
Fazit
Geräusche beim Aufheizen entstehen meist durch Luft im Heizkörper. Besonders bei Temperaturwechseln werden sie hörbar.
Durch gezieltes Entlüften wird die Ursache beseitigt. So arbeitet die Heizung beim Aufheizen ruhig und gleichmäßig.